Ansverus HausEin Ort für geistliches Leben

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"Das Ansverus-Haus ist ein Mitmach-Haus" - Bericht vom Tag der Freunde

Am 7. September fanden sich die Ansverus-Communität, Freunde des Hauses und die Hausgemeinschaft zusammen, um zu feiern.

Spiritualin Kirstin Faupel-Drevs und Hausmutter Anna Ubbelohde im Kreis der Freunde Spiritualin Kirstin Faupel-Drevs und Hausmutter Anna Ubbelohde im Kreis der Freunde Ein Haus ist immer nur das, was die Menschen daraus machen - so viel wurde schnell klar in gemütlicher Runde unter den Freunden des Ansverus-Hauses am Vorabend des Festes. Wir alle kommen gerne hierher - regelmäßig oder gelegentlich, zu Andachten oder Kursen, alleine oder in Gruppen. Da gibt es die Krypta und ihre Gebetszeiten, der Herzschlag der alten Villa am Rande Hamburgs, der alles belebt und zum Blühen bringt. Oder immer wieder die beliebten „Ora et labora“-Tage, an denen sich Menschen aus allen Ecken Deutschlands zusammenfinden, um gemeinsam das Haus auf Vordermann zu bringen - und dabei entdecken, wie sie selbst näher zusammenwachsen.

Wir feierten einen Tag der Freunde, der freundschaftlichen Verbundenheit untereinander; wir feierten die Freiheit, die in diesem Haus zugestanden wird – und dass das Ansverus-Haus gerade dadurch für viele eine Heimat für die Seele werden kann: ein Ort zum Krafttanken und Heilwerden, von dem aus man wieder gestärkt zurück in seinen Alltag gehen kann.

Der Festgottesdienst in der Aumühler Kirche stand unter dem Wort „Lobe den Herrn, meine Seele!“ und führte alles zusammen und vor Gott, was den Puls des Hauses ausmacht: So bekamen neben Gebet, Geistlicher Begleitung und „Ora et labora“ auch die mittlerweile zur Tradition gewordenen Kar- und Ostertage und die uns liebgewordene Ruminatio ihre jeweils eigene Stimme aus Communität und Freundeskreis. Ruminatio heißt: Verse aus der Heiligen Schrift wiederkäuen, sich gegenseitig zusprechen, hören, imaginieren, auf der Zunge zergehen lassen, schmecken. Friedrich Wagner vom Hauptbereich 2 der Nordkirche

Anschließend öffnete das Ansverus-Haus seine Türen und lud die Gäste an den Mittagstisch und in den Garten, um bei Kaiserwetter in Zweier- oder Dreiergrüppchen durch den Garten zu lustwandeln und sich auszutauschen. Die Zukunft des Hauses ist ungewiss; daher ging der Blick nicht nur dankbar auf alle Schätze zurück, sondern nach vorne auf neue Wege: „Ich mache mit bei…“ war ein leuchtender Slogan auf einem großen Kreuz, welches die Mitte des Ansverus-Hauses darstellte. Jeder ist eingeladen, mitzuwirken und die Zukunft mit zu gestalten.

Zum Abschluss der Reisesegen - eine Hand auf dem Herzen, die andere zwischen den Schultern des Nächsten und alles ausgerichtet auf die eine Mitte, die uns zusammenhält und immer wieder zueinander führt. Wir freuen uns auf einen neuen Tag der Freunde im kommenden Jahr!

Julia Sollinger, Hausgemeinschaft

Fotogalerie: Schnappschüsse vom Tag der Freunde 2013

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