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Einladung zum Verzicht

Mit dem Aschermittwoch hat die Fastenzeit begonnen. Viele machen mit bei Aktionen wie „7 Wochen ohne“… oder „7 Wochen anders leben“. Was dieses „ohne“ oder „anders“ bedeutet, entscheidet jede und jeder für sich selbst. Vielleicht für eine Zeit lang ohne Süßes oder den täglichen Spielfilm auskommen, ganz Mutige wagen auch mal 40 Tage ohne Handy. Man könnte diese besondere Zeit auch zum Selbstversuch in Sachen Waldlauf oder Gedichte schreiben nutzen. Wozu auch immer Sie sich entscheiden, in jedem Fall ist die Fastenzeit als eine Einladung gemeint. Dazu, sich neu auf den Weg zu machen, Ballast abzuwerfen, und sich neu zu orientieren.

Die Ermutigung dazu geht auf Jesus selbst zurück. Er hat gesagt: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen“(Mt 11,28-30). Ich verstehe die Einladung so: Gott sieht mich mit all meinen Sorgen und Lasten, und auch, wie ich mich mühe in meinem Alltag. Und er sagt freundlich: Komm, lass mal los! Versuchs auf andere Weise! Wir tauschen: Ich deine Last, du meine Sicht. Die macht mutig, die öffnet das Herz und führt zu dem, was du wirklich brauchst. Mach dich nur auf den Weg, ich gehe mit. Diese 7 Wochen bis Ostern und auch darüber hinaus.

Kirstin Faupel-Drevs

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