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Stern / Gedichte - Erste Lieferung

Über 40 Gedichte zu unserem Weihnachtspost-Rätsel erreichten uns. Diese und nächste Woche - bis zum Ende der Epiphaniaszeit - veröffentlichen wir eine Auswahl.


Ich habe seinen Stern gesehen

Ich habe keinen Stern gesehen,
das ganze Jahr war grau und leer.
So mancher, der mir wichtig war,
den gibt es nun nicht mehr.

Ich habe einen Stern gesehen.
Nach Wochen mit unendlich Leid
ist mir allmählich klar geworden,
dass alle Wunden heilt die Zeit.

Ich habe seinen Stern gesehen!
Er gibt mir wieder Zuversicht.
Und voller Hoffnung, voller Freude
erkenn ich: Christus ist mein Licht.

(Sünje Gehbauer-Nürnberg)


Ich habe deinen Stern gesehn,
doch ist er nur ein Zeichen.
Du willst den Weg gern mit mir gehen,
werd ich dich je erreichen?

Doch auf dem Wege merke ich, ich muss dich gar nicht finden, -
weil du zu mir gekommen bist, die Wunden zu verbinden!

Zu groß ist dies, ich kann es kaum erfassen,
was du, o Gott, in Jesus mir gelassen.

So bleib ich nun in deiner Spur,
freu mich an deinem licht;
die Dunkelheit – ein Schatten nur,
schau ich auf dein Gesicht.

(Vera Haupt)


– ausflüchte –
ergriffen von weite
stürze ich
zu den sternen hinauf

geblendet durch schimmer
von ferne
fasst der blick ins finster

erhebe meine hand
als anker
sie versinkt im treibsand –
der unendlichkeit

(Thomas Schukai)


Den dunklen Horizont /
weitet nach oben kein Stern – /
oder doch? /
Sobald der eine Stern /
zu strahlen beginnt, religionsübergreifend /
klärt sich die Perspektive wunderbar /
zum Segen hin, /
hell und klar.

(Thomas Vogel)


stern wegda

stern ohne haus ist

stern weg
haus traurig
stern da
haus froh
stern zeig dich
mach keinen stress

stern immer da
heimlich
ich nicht sehen stern
traurig
stern sagt: bin da
ich nicht sehen
traurig
stern sagt: warte
ich: ok
stern da

haus ohne stern nicht ist

(Anonym)


stern

ich suche einen stern
finde ihn im lächeln eines menschen

ich suche einen stern
finde ihn im aufgehenden morgen

ich suche einen stern
fällt aus einer schneeflocke

ich suche einen stern
glitzert an einem kahlen zweig

ich suche einen stern
berührt mein herz,
wenn liebe sich verströmt

ich suche einen stern
liegt auf meinem weg
nach bethlehem

ich halte den stern
behutsam in meiner seele
trägt in ein neues
ahnendes
aufbrechendes

(andrea, 06.12.2012)


Stern,

du rufst mich,
doch es ist Dunkel.

Schritt

Vertrauen?

Unsicherheit
Angst

Vertrauen?

Schritt

Kann den Weg nicht sehen,
meine Augen schließen sich.

?

Licht flammt auf
in meinem Herzen.

Stern!

(Antje Tholen)


mein STERN
er leuchtet hell und klar
zeigt mir den weg in dunkler nacht
ist für mich da in schweren stunden
gibt ruh und trost mir jeden tag
mein STERN

(Ingrid Glos)

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