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… in Frieden

Herbstlaub Draussen sind die Blätter schon alle gefallen. Und auch das Kirchenjahr wendet seinen Blick auf Vergehen und Vollenden. Es werden Requiem-Vertonungen aufgeführt, man besucht die Gräber von Verwandten, im Gottesdienst werden die Namen der Verstorbenen genannt. In der Komplet, dem Nachtgebet der Kirche, wird zum Schluss immer das sogenannte “Nunc dimittis” gesungen. Es ist das Lied Simeons, eines alten Mannes, der am Lebensende noch den Messias mit eigenen Augen sehen darf. Jetzt kann er sterben, mit dem Licht des Messias in den Augen. Seitdem ist das “Nunc dimittis”, das Lied von Simeon, auch ein “Sterbelied”, mit dem wir uns einüben können in ein Loslassen im Frieden - sei es der vergangene Tag oder noch mehr.

Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren,
wie du gesagt hast;

denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,
den du bereitet hast vor allen Völkern,

ein Licht, zu erleuchten die Heiden
und zum Preis deines Volkes Israel.

(Lukasevangelium 2,29-32)

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