Feste und Gemeinschaft
Ansverus-Communität und Freunde des Hauses finden sich zusammen zu bunter Gemeinschaft.
Alles hat seine Zeit: arbeiten, lachen, gemeinsam essen und beten, persönliche Gespräche und miteinander feiern.
Auch neugierige Menschen, die einmal einen Blick in das Ansverus-Haus werfen wollen, sind eingeladen.
Wenn Tango, dann Tango!
Abend der Freunde und für Neugierige
Von der heiligen Teresa von Ávila gibt es den Ausspruch - so wird es jedenfalls überliefert: "Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn - wenn Fasten, dann Fasten." Davon inspiriert sagen wir erneut: "Wenn Tango, dann Tango!"
Es wird wieder eng auf dem freigeräumten Parkett im Speisesaal! Nach dem unerwarteten Erfolg unseres ersten Tango-Tanz-Abends laden wir erneut Freundinnen und Freunde zum Tanzfest ein. Ein Tango-Profi zeigt allen die ersten Schritte - danach kann man sich nur noch der Live-Musik anvertrauen. So geht das Tango Tanzen ganz von selbst. Auch Neugierige, die das Ansverus-Haus mal von innen sehen wollen, sind herzlich eingeladen.
Nach dem Abendgebet gibt es ein Süppchen im Stehen und dann geht es los.
| Datum | So. 29. April 2012, 18:00 - 22:00 Uhr |
| Leitung | Kirstin Faupel-Drevs, |
| Kosten | Spende |
Heil im Unheil – Umwege zu einem anderen Verständnis von Gesundheit
Forum / Tag der Freunde
meine wunde wächst und wächst
ich schaue ihr zu
ich schaue ihr zu
beim wachsen
es ist gar nicht so schlimm
ich muss lachen
weil sie alles ist was ich habe
es gibt nichts zu verlieren
ich kann den wolken nachsehen
es kommen immer neue geweht
das ist mein wort im wind
verlieren verlieren
weniger weniger
abgeworfen ist angekommen
zurückgelassen der mythos heil zu sein
Thomas Hirsch-Hüffell
Es gibt keine umfassende Gesundheit. Es gibt nur gelingenden Umgang mit dem Unwägbaren. Menschen sind Wundertäter und Scheiternde darin, sich einzustellen auf etwas, das sie nicht bestellt haben: das Leben. Schon die Geburt ist ein Vorgang, auf den sich niemand wirklich vorbereiten kann, am wenigsten das Geborene selbst. Jede Krankheit fordert den Körper und alle Beteiligten in unvordenklicher Weise, erst recht wenn vollständige Genesung“ nicht in Aussicht steht.
Welche Haltungen fördern eine Herzensbildung, die sich einrichtet auf das Ungeahnte?
Wie der Suggestion begegnen, es gäbe die komplette Gesundheit?
Es gibt eine Freiheit zum Sterben, aus der Jesus und andere Heilige ihre Lebenskraft gezogen haben. Es gibt Heilung, die mehr meint als die Freiheit von Gebrechen.
Benita Joswig, Künstlerin und Theologin, zeigt Grenzwege zwischen Heil im Unheil am Beispiel von Gertrud von Helfta (13. Jh.) bis heute. Gebetsrhythmen, künstlerische Kleinode und der gemeinsame Gottesdienst werden im Zusammenhang gestaltet.
Beginn mit Morgengebet in der Krypta um 9.30 Uhr,
Ende nach Gottesdienst um 18.00 Uhr
Dazwischen: Einsichten zu Leben und Sterben – Benita Joswig und Thomas Hirsch-Hüffell
| Datum | Sa. 8. September 2012, 09:30 - 18:00 Uhr |
| Leitung | Kirstin Faupel-Drevs, |
| Kosten | freiwilliger Kostenbeitrag von (mind.) 25,- Euro |
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